Schlauchboote mit Festrumpf aus GFK, Kevlar oder Aluminium („Rigid Inflatable“)

motorboat-390106_1920Zur Steigerung der Stabilität ist ein Holz- oder Aluminiumfußboden der erste Schritt. Wenn das eigene Schlauchboot extremen Verhältnissen ausgesetzt sein wird und es sehr oft genutzt wird (zum Beispiel bei Antarktis-Expeditionen o.ä.), ist der Verschleiß enorm und dies hält kein normales Schlauchboot lange aus. Für extreme Einsätze mit extremen Wetterverhältnissen eignet sich daher ein solides Schlauchboot mit einem kompletten Festrumpf aus Aluminium, GFK oder Kevlar. Diese speziell verarbeiteten Boote gelten in der Fischerszene als die High-End Schlauchboote und sollen praktisch unsinkbar sein.

Schlauchboot Z-RAY II 500*
  • Außerordentliche Stabilität
  • PVC drei Schichten sehr strapazierfähig
  • Vollausstattung: Heckspiegel und zwei Sitzbänke aus Holz Marin Raum zu Ihrer Verfügung, Sperrholz,...

Schlauchboote mit Festrumpf werden aufgrund ihrer guten Manövrierfähigkeit auf hoher See (auch bei hohem Wellengang) vor allem von der Polizei, Unicef und vielen anderen großen Gruppierungen eingesetzt. Einige dieser Boote gibt es zum Teil mit einer eingebauten Kajüte und sie werden mit Innenbord-, Jet- sowie Z-Antrieben betrieben. Unter den Schlauchbooten mit einem Festrumpf gibt es jedoch auch schwarze Schafe, die es vor dem Kauf zu entdecken gibt. Kleiner Tipp: Es sollte in jedem Falle ein Schlauchboote mit Festrumpf und im Rumpf untergebrachten Auftriebskammern einem Schlauchboot mit Festrumpf vorgezogen werden. Reißen nämlich alle Stricke, so würden viele Schlauchboot-Modelle großer Hersteller mit Festrumpf lediglich in leerem Zustand an der Wasseroberfläche bleiben, wenn der Schlauch komplett platzt.

Ein Festrumpfboot mit umliegendem Schlauch ist im klassischen Sinne übrigens kein richtiges Schlauchboot, jedoch sieht es einem Schlauchboot zum verwechseln ähnlich. Um Verwechslungen vorzubeugen sollte man sich jedes Boot daher immer genau anschauen. Laien kennen den Unterschied nämlich oftmals nicht und bezeichnen Festrumpfboote mit einer Schlauchummantelung in vielen Fachbüchern und Blogs fälschlicherweise dennoch als Schlauchboote.

Schlauchboote: Wieviele Personen können eigentlich befördert werden und wie werden die Schlauchboote selbst eigentlich am besten befördert?

Einen Richtwert gibt es leider nicht, denn Schlauchboote unterscheiden sich sehr voneinander. Dies könnte man mit der Beförderung von Gästen in einem PKW, mit der Beförderung von Fahrgästen in einem Bus gleichsetzen: Je größer das Schlauchboot gewählt wird, desto mehr Insassen können sich in diesem aufhalten. Für eine verreisende normale 4-köpfige Familie sollte daher ein voll aufblasbares Schlauchboot mit einer Gesamtlänge von ca. 2 – 3 Metern absolut ausreichen. Der Transport des Bootes ist jedoch die eigentlich Frage: Die meisten Schlauchboote lassen sich auf eine recht angenehm kleine Größe zusammenfalten. In diesem Zustand werden die meisten Schlauchboote dann einfach im Kofferraum oder im Dachgepäckträger verstaut. Wer ein größeres Schlauchboot (mit Motor) besitzt (eventuell sogar mit einem festen Einlegeboden) könnte es auch auf einem Anhänger transportieren (auch im aufgeblasenem Zustand).