Schlauchboote

Welche verschiedenen Ausführungen und Modelle gibt es bei Schlauchbooten?
Wie bei nahezu allen Produkten, gibt es auch bei den Schlauchbooten große Qualitätsunterschiede. So sollte ein Schlauchboot für die jeweilige Situation geeignet sein.

Es gibt 3 verschiedene Schlauchboot-Typen:

Voll aufblasbare Schlauchboote

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Schlauchboote mit festen Einlegeböden

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Schlauchboote mit Festrumpf

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Das Material und vor allem der Boden machen den Preis aus!
Schlauchboote mit einem Holz- oder Metallboden sind zum Beispiel um einiges teurer als ein gewöhnliches Schlauchboot mit einem normalen Boden. Letzteres würde sich zum Beispiel für den Urlaub mit der Familie anbieten, denn ein gewöhnlich günstiges Schlauchboot sollte nicht allzu oft verwendet werden. Schließlich spielt gerade bei Booten der Boden eine entscheidende Rolle: Ist der Verschleiß zu hoch, bzw. wird mit dem Schlauchboot oft etwas unternommen, so sollte dementsprechend in eine gute Qualität investiert werden. So sollte die Naht gut verarbeitet aussehen und an Ecken, Kanten und anderen wichtigen Stellen keine Fehler oder Defekte aufweisen. Des Weiteren ist der Stoff des Schlauchbootes von großer Bedeutung: Die Auswahl liegt derzeit bei Gummi (PU), gummiertem Gewebe, einer gewöhnlichen Folie aus Kunststoff oder aber aus weichem PVC Plastik.

Wie heißen die gängigen Schlauchboot Marken?
Im deutschsprachigen Raum sind vor allem DSB, Wiking, Pischel, Gugel, Berolina, Augsburger Ballonfabrik, NauticExpo, Zodiac, Avon, Bombard, Ribeye und Yamaha sehr bekannte und beliebte Schlauchboot-Marken. Bei der Wahl des richtigen Schlauchbootes spielen jedoch eine Menge Faktoren eine Rolle, sodass eine bestimmte Marke nicht immer auch die beste für jedes Modell ist (Motor-Schlauchboot/Kajak-Schlauchboot usw.).

Worin unterscheiden sich die Schlauchboote im Allgemeinen?
Bei Schlauchbooten gibt eine Menge Unterschiede. So wären die ersten Unterschiede in der Form, Größe und Farbe aufzufinden: Soll es ein Schlauchboot in der klassischen Form sein oder lieber doch in sportlichem Kanu-Stil? Die Größe ist ebenfalls ein wichtiger Faktor: Wenn viele Personen mitfahren möchten, so bietet es sich mit Sicherheit an sich vor dem Kauf Gedanken über die Größe des Schlauchbootes zu machen. Dabei sind die Unterschiede sehr groß: Einige Schlauchboote können bis zu 10 Personen und mehr aufnehmen (8 Meter Schlauchboote gibt es übrigens ebenfalls), während andere gerade mal Platz für eine einzige Person bereitstellen. Die Verarbeitung des Materials und die Position von Rudern, dem Motor (falls vorhanden), Sitzgelegenheiten und Aufteilung der Aufbewahrungsorte im Boot (falls vorhanden) sind klassische Dinge die vor dem Kauf eines Schlauchbootes näher untersucht werden sollten.

Schlauchboote: Was macht ein gutes Produkt aus (Material, Qualität, Ausstattung, etc.)?
Ein hochwertiges Schlauchboot erkennt man an einer guten Naht, einem soldiden Material, einer Menge Verstaumöglichkeiten und Extras. Kurzum: Wie bei einem guten Auto oder einer guten Kettensäge müssen viele Faktoren stimmen. Beim Material schlägt das Gummigemisch den PVC Kunststoff um Längen, sodass sich das Gummi durchaus im Material-Segment durchgeschlagen hat. Zu einer guten Ausstattung gehört in jedem Falle mindestens eine Sitzgelegenheit und eventuell noch ein dazugehöriger kleiner Tisch und/oder Verstaumöglichkeiten, wie kleine Truhen oder anderweitige Nischen.

Zudem unterscheiden sich die Motoren, sodass schnellere und vor allem leistungsstärkere Motoren in der Regel mehr kosten dürften. Je nachdem ob ein Schlauchboot mit einem Motor oder mit der klassischen Paddel betrieben werden soll, müssen alle anderen Faktoren ebenfalls auf den Betrieb eingestimmt werden. So muss der vordere Boden des Schlauchbootes welches mit einem Motor betrieben wird, beispielsweise robuster sein (zusätzlich ausgepolstert oder aus einem besonderen Material), als der Bug eines Bootes (bzw. das Gesamtmaterial) ohne einen Motorbetrieb: Dies ist nämlich auf den angestiegenen Verschleiß zurückzuführen, der durch die schnellere Bewegung des Schlauchbootes im Wasser entsteht.

Worauf sollte man beim Kauf eines Schlauchbootes achten?
Bevor ein Schlauchboot gekauft werden soll, müssen die persönlichen Vorlieben geklärt werden: Welche Form und Farbe soll es haben und für welchen Zweck soll das Schlauchboot benutzt werden? Heutzutage ist der Markt überschwemmt mit Angeboten und den verschiedensten Schlauchbooten jeglicher Preisklasse. So sollte man seine persönlichen Kriterien, welche zur Kaufentscheidung führen sollen im Vorfeld notieren. Das Stichwort heißt also wie fast immer: Vorbereitung. So kann man zum Beispiel alle Schlauchboote mit Motorfunktion ausschließen und spart wertvolle Zeit. Es entstehen somit zusätzlich keine Fehlinvestitionen in zeitlicher sowie in finanzieller Hinsicht.

Wer sich mit Schlauchbooten auskennt und beim verhandeln nicht allzu zimperlich vorgeht, könnte sich sogar ein günstiges, gebrauchtes Schlauchboot zulegen. Die meisten greifen jedoch zu einem neuen Schlauchboot, denn ein gebrauchtes könnte mitten auf hoher See für unnötige Komplikationen sorgen (das Risiko eines Lecks ist bei einem gebrauchten Schlauchboot höher).

Bei der Frage nach der Bemannung des Schlauchbootes sollte man sich außerdem auch immer noch eine zweite Frage stellen: Was wird außerdem auf dem Schlauchboot mitgenommen? Wer beispielsweise einen Angelausflug plant und nahezu ausschließlich mit dem Motorboot oder Schlauchboot unterwegs ist, sollte außer der Angelausrüstung genügend Proviant mitbringen. So sollte man immer einen oder besser noch zwei Extraplätze mit berechnen, wenn man nach einem geeigneten Schlauchboot sucht.

Eine andere wichtige Frage ist die Verwendung des Schlauchbootes. Soll damit wie eben erwähnt geangelt werden oder wird das Boot sogar in Salzwasser eingesetzt? Vor allem im sehr salzig sauren Wasser wird das Material des Schlauchbootes mit der Zeit sehr stark angegriffen und sollte von vornherein gut gewählt werden. Soll es also nur ein Familienurlaubsspaß werden, so kann man getrost auf günstigere PVC Schlauchboote zurückgreifen. Wer allerdings einem lebenslangen Hobby nachgeht und/oder ohnehin eine gute Qualität anstrebt, kann auch zu hochqualitativeren und kostspieligeren Schlauchbooten greifen.

Vor allem in Gewässern mit einer stärkeren Strömung oder aber für Leute die einfach schneller von A nach B kommen wollen ohne zu paddeln, empfiehlt sich die Anschaffung eines Schlauchbootes mit einem Motor.

Was sind die Kosten für ein Schlauchboot?
Die Kosten variieren wie bei allen anderen Produkten je nach Qualität und Verarbeitung des jeweiligen Schlauchbootes. Wenn das Boot keinen Motor hat und mit Paddeln betrieben wird, ist es in jedem Falle verständlicherweise in einem günstigeren Preissegment untergebracht. Ein vernünftiges Schlauchboot mit einem Holzboden kostet in der Regel um die 300 Euro. Wer sich ein professionelles Schlauchboot mit einem Motor und sorgfältiger Verarbeitung zulegen möchte, sollte mit einem vierstelligen Preis rechnen, wobei sich einige Motorbote bereits für knappe 700 Euro finden lassen.

Nachdem also die Frage geklärt ist, ob mit der eigenen Kraft gepaddelt- (vor allem in ruhigen Seen, möchte man als Angler keine Fische mit einem lauten Schlauchboot erschrecken) oder mit einem Motor gefahren werden soll, sollte ins Detail geschaut werden. So unterscheiden sich die Paddeln von einander wie auch die Motoren: Zwischen den Paddeln gibt es unterschiedliche Materialien die verwendet wurden (Metall oder Plastik) und zwischen den Motoren wäre die Frage zwischen einem Elektromotor und einem Benzinmotor noch zu klären.

Die Gute Nachricht ist, dass viele Schlauchboote bereits eine Vorrichtung, bzw. einen reservierten Platz für eine eventuelle Aufrüstung mittels Motors anbieten. So können auch Schlauchboote mit Paddeln mit dieser Vorrüstung versehen und mit einem Motor ausgestattet werden. Besonders praktisch ist der flexible Aspekt dieser Tatsache: Je nach Lust, Laune und natürlich dem Einsatzort, kann der Motor zu Hause oder im Auto gelassen werden, während man mit dem Schlauchboot unterwegs ist.

Die Haltbarkeit eines Schlauchbootes: Wie lange bleiben die Schläuche prall?
Die Haltbarkeit des Schlauchbootes wird mit der Zeit nachlassen, denn jedes Schlauchboot verliert mit der Zeit Luft/Gas. Sollte das Boot also jeden Tag neu mit Luft befüllt werden müssen, damit die Ballons straff sind, so sollte man über eine Neuanschaffung nachdenken. Bei günstigeren Schlauchbootmodellen tritt die Luft meistens über den Schlauch selbst aus, während bei hochqualitativen Modellen (welche durchaus auch als Angebot günstig erstanden werden können) die Luft über das Ventil entweicht. Mit der Zeit entweicht Luft und je öfter die Abstände zusammenrücken, in denen immer wieder (und häufig auch mehr) Luft vor einem Ausflug mit dem Schlauchboot aufgefüllt werden, desto geringer ist die zukünftige Haltbarkeit einzustufen. Tipp: So können gebraucht erworbene Schlauchboote übrigens sehr gut getestet werden: Sollte also ein Angebot besonders günstig wirken oder aber man will einfach nur auf Nummer sicher gehen, so bietet es sich an nach der Verhandlung des Preises das Schlauchboot vom Verkäufer aufpumpen zu lassen. Nach 1 – 8 Stunden sollte man dann wiederkehren und überprüfen, ob das Boot immer noch genauso straff aufgepumpt wirkt. Ist dies bereits nach wenigen Stunden nicht mehr der Fall, so ist es entweder undicht oder aber das Boot ist sehr alt und nicht mehr zu verwenden.

Schlauchmaterialien: Die einzelnen Schlauchbootmaterialien im Überblick

Fahren bei Nacht: Was bei einem nächtlichen Schlauchboot-Ausflug beachtet werden sollte

Ist die Sicht durch Nebel oder Dunkelheit eingeschränkt, sollten Schlauchbootfahrer unbedingt auf Positionslichter zurückgreifen. Somit können andere Seefahrer Ihr Schlauchboot erkennen und es werden Unfälle verhindert. Dabei spielt die Farbe eine wichtige Rolle: Sollte Ihr Boot eine Mindestlänge von 7 Metern aufweisen und schneller als 10km/h fahren, so benötigt es in diesem Fall ein weißes Licht am Bug, ein grünes an der Steuerbord-, ein rotes an der Backbordseite und ein weiteres weißes Licht am Heck des Schlauchbootes. Sollte Ihr Schlauchboot jedoch kleiner als 7 Meter sein und auch sonst langsamer als 10 km/h sein, so reichen auch entsprechende Positionslichter in der alleinigen weißen Farbe.